Telfs Patriots helfen in Tansania

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Johannes „Jojo“ Mariani kurz nach seiner Ankunft im „Tumaini Health Center“ mit Leiterin Schwester Flora Mushi und Studienkollegin Nathalie Schlögl (v.l.) Foto: Telfs Patriots

Erfolgreiche Spendenaktion der Iron Bowl

Die Telfs Patriots erreichten in der heurigen Saison erstmals in der Vereinsgeschichte das Finale der Division 2, die Iron Bowl X., und hatten die Ehre diese beim SportZentrum Telfs auszutragen. Über die BesucherInnen freuten sich die Goldhelme aus Telfs gleich doppelt: Einerseits über die zahlreiche und lautstarke Unterstützung der Fans und andererseits spendeten die Patriots pro bezahltem Eintritt 2 Euro.
Der Erlös kommt dem „Tumaini Health Center“ zugute.

Der Defense-Spieler der Patriots, Johannes „JoJo“ Mariani, ist in seinem dritten Ausbildungsjahr am AZW Innsbruck und absolviert am „Tumaini Health Center“ sein Auslandspraktikum. Das gespendete Geld kommt also direkt in Tansania bei Menschen an, die dringend Hilfe benötigen. Am vergangenen Sonntag ist er mit Studienkollegin Nathalie Schlögl wohlbehalten in Tansania gelandet und schickt die besten Grüße: „Wir haben einen Koffer mit Verbandsmaterial mitgebracht und das Spendengeld von den Telfs Patriots. Die Freude hier war riesig, denn die Mittel sind äußerst knapp. Für uns kaum vorstellbar unter welchen Umständen hier medizinische Hilfe geleistet wird.“

David Mariani, Präsident der Telfs Patriots und Bruder von Jojo, ergänzt: „Ich darf mich bei allen Spenderinnen und Spendern für die Mithilfe bedanken! Wir hatten ein tolles Finalspiel und konnten einen schönen Gameday mit unseren Fans, Freunden und Familien feiern. So soll Football sein.“

Die Telfs Patriots rundeten den Spendenerlös auf die Summe von 1.000 Euro auf.

Das Tumaini Health Center
Das „Tumaini Health Center“ ist ein kleines Krankenhaus in Tanga/Tansania. Es umfasst 30 Betten und betreut rund 350.000 Patienten sowie mehr als 500 Geburten pro Jahr. Es ist keine typische Klinik sondern ein Health Center. Es ist für all jene Menschen, die sich kein Krankenhaus leisten können – also die Ärmsten der Armen. Bezahlen müssen die Patienten die Versorgung zwar selbst, jedoch übernimmt die Versicherung einen großen Teil und auch das „Tumaini Health Center“.
Geleitet wird es von der geistlichen und weltlichen Schwester Flora Mushi. Das Team umfasst ca. 20 Schwestern, einen Apotheker, einen Arzt und einen Anästhesisten, der für drei Krankenhäuser zuständig ist. Das „Tumaimi Health Center“ betreut im Rahmen des Möglichen jede Art von Erkrankung und unabhängig der Religionszugehörigkeit der Patienten.

Pressemeldung Telfs Patriots

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