Carinthian Lions erkämpften Klassenerhalt

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(c) Sebastian Donesch

Es war ein wahrer Footballkrimi im Relegationsspiel der Division 1 zwischen den Carinthian Lions und den Generali Invaders St. Pölten. Die beiden Tabellenschlusslichter der jeweiligen Conferences standen sich im Spiel um den Klassenerhalt gegenüber. Nur der Gewinner steht auch 2020 noch in der Division 1.

Zwar scorten die Kärntner zuerst, doch in die Pause gingen die Niederösterreicher mit einer 10:15-Führung. Im dritten Viertel gingen dann die Lions in Führung und erhöhten im letzten Quarter sogar noch auf 22:15. Gegessen war aber noch lange nichts, den zum Ende Spiels kamen die Invaders noch auf 22:21 heran, setzen alles auf eine Karte und stellten sich zur Two-Point-Conversion auf, die erfolgreich den Sieg hätte bedeuten können. Nur einen Yard vor der Endzone konnte das Laufspiel von den Lions allerdings noch gestoppt werden und die Offense konnte im Gegenzug die Zeit von der Uhr laufen lassen.

Thomas Hohenwarter, sportlicher Leiter der Carinthian Lions, zur Partie: „Die Erleichterung ist jetzt natürlich riesig bei uns, nach so einer schweren Saison haben sich unsere Spieler noch einmal aufgerafft und einen richtig guten Fight geliefert. Die Defense hat eine sehr gute Partie gespielt, die #7 (QB) der Invaders ist ein richtig guter Athlet und den muss man erst einmal unter Kontrolle bringen. Wir haben uns aber mit einigen missed assignments und Strafen selber das Leben schwer gemacht. Eine weitere Talentprobe hat Quarterback Sebastian Donesch abgeliefert, in seinem zweiten Start hat er wieder gezeigt welches Potential er besitzt und ist bis zum Schluss cool geblieben. Sein entscheidender Pass in die Endzone zu Oliver Rescher in double coverage hat uns dann die Führung beschert. Und die Defense hat im entscheidenden Augenblick noch die 2Pt Conversion verhindert. Es war richtig schön zu sehen wie bei diesem „Alles oder nichts“ Spiel sich noch einmal alle aufgerafft haben, einige haben ihren bereits gebuchten Urlaub verschoben um bei diesem Spiel dabei sein zu können.“

 

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