Außergewöhnlicher Pro Day: Platzgummer und Seikovits treten verfrühte Heimreise an

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SARS-CoV-2 macht auch vor den U.S.A. und der IMG Academy in Bradenton, Florida, nicht Halt. Wie wir bereits berichten durften, waren Sandro Platzgummer (SWARCO Raiders Tirol) und Bernhard Seikovits (Dacia Vikings) im Rahmen des NFL Pathway Programs zum Vorbereitungscamp nach Bradenton geladen. Worauf vorbereiten? Auf die NFL Combine, die nun aber bereits abgesagt wurde. Kurzerhand wurde daher ein einmaliger Pro Day organisiert, der aufgrund der Sicherheitlage allerdings nur vor lokalen Scouts und Kameras durchgeführt werden konnte. „Zuerst hieß es, wir hätten noch eine Woche Zeit. Am nächsten Tag, war es dann aber plötzlich soweit. Natürlich war der Zeitpunkt im Trainingsrythmus nicht optimal, aber Bernhards und meine Werten waren in Ordnung. Unter diesen Umständen können wir also zufrieden sein“, so Sandro Platzgummer im Telefonat mit dem AFBÖ. „Die Academy wird jetzt geschlossen, am Sonntag soll es dann per Flugzeug über New York nach Frankfurt gehen und dann mit dem Auto weiter nach Österreich. Hier sind nur mehr vereinzelt Sportler zu sehen und wir sollen alle möglichst in unserem Apartment bleiben. Das ist in Ordnung, wir haben ja zumindest auch ein Whirlpool“, schmunzelt Seikovits.

Wie es mit ihnen im Bezug auf die NFL weiter geht, wissen die Beiden aktuell nicht genau. Fix ist, dass die NFL weiterhin Trainingspläne zu Verfügung stellen wird, damit die Form gehalten werden kann. In der derzeitigen Situation in Österreich gestaltet sich allerdings auch das nicht ganz einfach. Bis zum Draft Ende April ist wohl mit keiner Entscheidung zu rechnen. Was ihnen keiner nehmen kann, sind auf jeden Fall die Erfahrungen, die beide machen durften, weiß Sandro: „Natürlich haben wir viel trainiert, hatten viele Meetings und Einheiten mit den Coaches. Aber ich kann für uns beide sprechen, wenn ich sage, dass wir das gerne machen. Und wenn das dann geschafft war, blieb auch noch Freizeit über, die wir am Pool vor der Haustüre und in der Sonne verbringen konnten.“ „Die Facility hier ist natürlich eine andere Dimension im Vergleich zu dem, was wir kennen und gewohnt sind. Hier sind gefühlt tausende Angestellte, vom Platzwart bis zum Coach, die sich den ganzen Tag um uns kümmern. Was aber gleich ist, sind die Basics, die wir von den Vikings und den Raiders bereits kennen“, ergänzt Bernhard.

Wir wünschen den Beiden eine sichere Heimreise und sind uns sicher, dass sie in Zukunft auch weiterhin Lärm für den österreichischen Football machen werden.

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