Ein neues Kapitel ist gestartet, die sportliche Vorbereitung für die IFAF Flag WM 2026 – bei der erstmals Olympische Startplätze vergeben werden – offiziell eingeläutet! Unter der Leitung des Coaching Staffs rund um Nationalteam-Head-Coach Michael Salamon versammelten sich am Sonntag in Schwechat Österreichs beste Flag- und Tackle-Nationalteamspieler. Das Ziel: Auf dem Weg Richtung Olympia 2028 Synergien zu nutzen, Spieler des Tackle-Nationalteams auf ihre Flag-Fähigkeiten zu testen und diese für die Zukunft genau unter die Lupe zu nehmen.
Wichtig: Hinter diesem Konzept steht zu jedem Zeitpunkt das Leistungsprinzip, Startvorteile gibt es für niemanden, am Ende zählt neben der Leistung am Feld auch die Bereitschaft für die Sportart Flag Football.
All-Star-Power
Zu den teilnehmenden Athleten aus dem bestehenden Flag-Nationalteam zählten unter anderem die Vize-Europameister Luis Effenberger, Valentin Ehrenfried, Maximilian Hillebrand, Martin Stur und Benedikt Wolf, aus dem Tackle-Bereich waren unter anderem Adrian Platzgummer, Bernhard Seikovits, Philipp Haun, Jan Mayerhofer und Benjamin Straight mit dabei.
In vier gemischten Teams duellierten sich Österreichs beste Footballspieler. Jedes Team bestand sowohl aus Stützen des Flag- als auch des Tackle-Nationalteams, die Ergebnisse der Spiele standen im Hintergrund. So setzte sich beispielsweise ein Team unter anderem aus Flag-Center Martin Stur, Flag-Defense-Spieler Benedikt Wolf sowie Tackle-Nationalteamspieler Jan Mayerhofer und Tackle-Nationalteam-Quarterback Nico Hrouda zusammen.
Head Coach Michael Salamon nach dem historischen Event: „Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen der Jungs. Es ist natürlich klar, dass bei zusammengewürfelten Teams noch Abstimmungsschwierigkeiten da waren, man hat aber gesehen, dass das im Laufe des Tages immer besser wurde. Wir haben Tackle-Footballern explizit die Möglichkeit geben wollen, Flag Football auf hohem Niveau auszuprobieren und gleichzeitig den Flag-Spielern angeboten, einmal in einer anderen Position zu spielen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Tag und jetzt setzen wir uns zusammen und werden alles analysieren!“
AFBÖ-Präsident Michael Eschlböck: „Wir wollen uns für die Olympischen Spiele in LA 2028 qualifizieren. Wir haben das Potenzial dazu und wir werden nichts unversucht lassen. Daher freut es mich riesig, dass sich viele Tackle-Football-Nationalteamspieler der Herausforderung gestellt haben, ihre Skills auch im Rahmen des Events am Sonntag im Flag Football unter Beweis zu stellen – denn sein Heimatland bei den Olympischen Spielen in LA28 vertreten zu dürfen, ist der Gipfel einer Sportlerkarriere. Fazit: Es gibt etliche gute Ansätze und der ein oder andere könnte bei vollem Commitment den Weg in’s Team für die heurige WM in Düsseldorf und damit die erste Qualifikationsrunde für LA28 schaffen.“
Flag-Nationalteamspieler Maximilian Hillebrand: „Das war ein sehr guter Tag mit vielen Spielern auf hohem Niveau und das erste Mal, dass so viele erfolgreiche Spieler aus Tackle und Flag ein gemeinsames Training absolviert haben. Zusammen haben wir zum ersten Mal das gesamte erfolgreiche Football-Österreich repräsentiert! Wir haben den Grundstein für die weitere Vorbereitung gelegt und viele Spieler konnten ihr Talent und Potenzial zeigen. Ich bin sehr gespannt auf das erste richtige Camp im April!“
Tackle-Nationalteamspieler Adrian Platzgummer: „Es hat richtig viel Spaß gemacht und wir haben nicht genau gewusst, worauf wir uns einlassen, da es doch eine andere Sportart ist. Die einzelnen Skills wie Ball-Handling kann man aus dem Tackle-Football mitnehmen, es gibt aber natürlich auch zahlreiche Dinge, auf die man sich einstellen muss – wie die Feldgröße und die Geschwindigkeit des Spiels. Ich weiß jetzt schon, dass das nicht das letzte Mal war! Spätestens nach heute kann ich sagen, dass ich künftig um einen Platz im Flag-Football-Nationalteam kämpfen möchte!“



