Österreich zieht mit Heimsieg über Türkei in’s EM-Halbfinale ein

Österreich steht dank eines Heimsieges über die Türkei zum dritten Mal in Serie im EM-Halbfinale! (c)AFBÖ/David Bitzan

Österreich steht zum dritten Mal im Serie im Halbfinale der IFAF-Europameisterschaft. Im zweiten Gruppenspiel bezwingt das Team von Head Coach Stefan Pokorny ein stark kämpfendes türkisches Nationalteam vor 1.408 ZuschauerInnen mit 28:17 (7:7/14:3/7:7/0:0)  Im EM-Semifinale trifft Team Austria damit 2027 auf die Schweiz, das zweite Halbfinale bestreiten Italien und Finnland. Der genaue Termin sowie der Modus für das Semifinale sowie die Medal Round wird demnächst bekanntgegeben.

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Türkei erweist sich als harte Nuss

Das Spiel startete dabei aus rot-weiß-roter Sicht schlecht, die Türkei ging durch einen Touchdown samt Extrapunkt im ersten Viertel in Führung. Österreich zeigte sich davon aber unbeeindruckt und glich durch einen Rushing Touchdown von RB Lukas Haslwanter und einen Extrapunkt von K Philipp Klar noch in Q1 auf 7:7 aus. 

Im zweiten Viertel ging dann erstmals Österreich in Führung, für die Touchdowns in Q2 sorgten QB Nico Hrouda durch einen Rushing Touchdown (XP durch K Philipp Klar) sowie durch einen Receiving Touchdown von WR Fabian Eder (XP durch K Philipp Klar), Dazwischen kam die Türkei durch ein Field Goal heran, der Pausenstand betrug 21:10.

Österreich verwaltet Vorsprung

Wie auch zu Beginn des Spiels startete die Türkei stark in Hälfte zwei, nach dem Kickoff Österreichs verwerteten die Türken direkt das nächste Play mit einem 63 Yards Rushing Touchdown von RB Emre Gökce (XP good), kamen damit bis auf 17:21 heran. Damit war Österreich in der Pflicht, ein Touchdown durch RB Patrick Welte (XP durch K Philipp Klar) zum 28:17 brachte jedoch wieder einen Vorsprung für Team Austria.

Im letzten Quarter neutralisierte sich das Spiel dann, Österreich verwaltete die Führund und zug schlussendlich mit einem 28:17-Sieg erneut ins EM-Semifinale ein!

Head Coach Stefan Pokorny: „Wir haben großen Respekt vor der Türkei, sie haben hart gekämpft und uns mit ihrer Performance gechallenged, wenngleich wir uns auch selbst hier und da in Schlüsselpositionen im Weg gestanden sind. Aus Coaching-Sicht war es wichtig, auch einmal in so einem Spiel zu stehen und unter Druck zu agieren. Dieser Druck war gegen Belgien nicht da, heute war das schon ein größerer Test. So kamen wir auch in die Situation, in der Halbzeit Änderungen vorzunehmen, was gegen Belgien nicht notwendig war.“

Quarterback Nico Hrouda (, der gestern seinen 24. Geburtstag gefeiert hat, Anm.): „Wir haben ein hartes Spiel erwartet, die Türkei hat ein gutes Spiel abgeliefert. Wir wussten, dass sie sehr physical sind und das haben sie bewiesen. Für dieses junge Team war das ein guter Test, zu sehen, wo unsere Stärken und Schwächen sind, Wir haben uns heute zu viele unnötige Flags und Eigenfehler geleistet, wir unterstützen uns aber immer play für play.“

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